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Kathrin Althans

Lilith Becker

 

Kathrin Althans und Lilith Becker gehören zu einem Team von fünf Menschen, die für das Gemeinschaftswerk der Evangel­ischen Publizistik in Frankfurt am Main das yeet-Netzwerk entwickeln. Kathrin Althans ist Theologin und Jour­nalistin, Lilith Becker Jour­nalistin und Politik­wissen­schaftlerin. Das Netzwerk ist im Februar 2020 an den Start gegangen. Bisher verbindet es 25 Menschen, die in den Sozialen Medien über ihren Glauben und ihre Werte sprechen. yeet ist in Bewegung: Das Netz­werk soll mit den Anforderungen sich verändernder Kommunika­tions­bedingungen wachsen und sich weiterentwickeln.

 

 
   
 
   
 

 

 

 

yeet, das Evangelische Contentnetzwerk, vernetzt Menschen in den sozialen Medien, die dort über ihren Glauben und ihre Werte sprechen. Wofür braucht es yeet?

Für uns, das yeet-Team hinter dem Netzwerk, ist „yeet“ ein Ausruf der Freude, ein verlängertes „yes“ (engl. für ja). Ja, wir wollen! Wir wollen im yeet-Netzwerk Menschen zeigen, die begeistert und offen für ihren Glauben und ihre Werte einstehen. Das evangelische Contentnetzwerk yeet bringt Menschen zusammen, die mit Leidenschaft in den Sozialen Medien unterwegs sind, ihr Leben im Einklang oder im Clinch mit Gott zeigen, die über die Zukunft der Kirchen diskutieren.

Bislang sind 25 Menschen Mitglieder des Netzwerks; wir nennen sie „Sinnfluencer:innen“. Anders als so genannte Influencer, wollen sie Menschen auf Instagram, YouTube, TikTok und Co. nicht zu Kaufentscheidungen anregen. Sie wollen stattdessen vom Sinn ihres Lebens erzählen und damit anderen helfen, sich im eigenen Leben zu orientieren. Sie beeinflussen das Leben anderer, in dem sie den Sinn ihres Lebens (mit-)teilen. Die yeet-Sinnfluencer:innen sind Pfarrer:innen, Diakoninnen, Vikar:innen, Student:innen, Mitarbeitende kirchlicher Institutionen sowie ein Informatiker und ein Regisseur.

Die Sozialen Medien ermöglichen persönliche Ansprache, intime Einblicke und Interaktion mit den Follower:innen. Die Menschen, die den Sinnfluencer:innen bei yeet folgen, finden dort diese persönliche Ansprache und einen barmherzigen Blick auf das Leben. Aufgrund der Professionalität ihres Amtes und weil sie Menschen nahe an sich heranlassen, werden die Sinnfluencer:innen als glaubwürdige und zugewandte Nächste wahrgenommen – auch außerhalb der Kirchenmauern, weil sie mit an den Küchentisch kommen, mit ins Wohnzimmer und auf die Couch. yeet will den Wert dieser Arbeit aufzeigen und sie unterstützen. Zunächst stärken sich die Mitglieder durch die Vernetzung gegenseitig. Und ganz praktisch unterstützt das Team yeet die Sinnfluencer:innen redaktionell und technisch bei ihrem aufwändigen Engagement. Wir wollen die bereits erfolgreichen und talentierten Creator weiter qualifizieren, damit sie mit ihren Formaten die Menschen erreichen, für die sie in der Weite der Sozialen Netzwerke da sein wollen.

Zudem leisten die meisten von ihnen diese Social-Media-Arbeit ehrenamtlich, die wenigsten (kirchlichen) Angestellten haben dafür einen Stellenanteil. Als von der institutionellen Kirche finanziertes Projekt bedeutet deshalb allein die Gründung des yeet-Netzwerks eine Anerkennung dieser wertvollen Arbeit.

In diesem Sinne verstehen wir es auch als Aufgabe des Netzwerks, die Kanäle unserer Sinnfluencer:innen bekannt zu machen als Leuchttürme, oder besser gesagt: Kirchtürme der sogenannten digitalen Kirche, die sich in den letzten Jahren zu einer bunten, vielstimmigen Gemeinde entwickelt hat. Damit wirbt yeet bei kirchlichen Institutionen darum, die Bedeutung und das Potenzial dieser lebendigen – digitalen – Räume kirchlichen Lebens zu erkennen und wertzuschätzen.

Auch nach außen hat diese Bewegung im Digitalen Potenzial, das Bild von Kirche aufzumischen. Auf YouTube, Instagram und TikTok erleben junge Menschen Spiritualität, Seelsorge, Glaubens- und Sinnfragen ganz anders, als sie es von der Kirche bisher erwartet hatten. Gerade im vergangenen Jahr, in dieser Zeit des Rückzugs in den privaten Raum, haben die Sinnfluencer:innen Menschen erreicht, die nicht zuerst bei den Kirchen nach Halt und Beistand in der Krise gesucht hätten.

Auch viele säkulare Medien nehmen das wahr: Die yeet-Sinnfluencer:innen waren in zahlreichen Talkshows, Morningshows, Podcasts, Radiosendungen, Zeitschriften und Zeitungen vertreten. So prägen sie das Image der Kirche neu. yeet versteht sich als Sichtbarmachen einer Bewegung in der Kirche, die Energie und Innovationskraft hat und dadurch Wege findet, das Evangelium in geeigneter Sprache in die nächste Generation zu tragen.



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