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  Startseite Ausgabe 08 | banal - erhaben – Warum wir Rituale brauchen.
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„Welche Rituale lieben Kinder und welche eignen sich, um Demokratie zu erlernen? Wie wichtig sind Rituale für die Entspannung und was haben sie mit frohen und inspirierenden Tagen zu tun? Welche Rituale gibt es im Sport und welche pflegen Fußballfans ganz besonders? Warum ist das Ritual des letzten Abschiednehmens bedeutsam?“

Einige Fragen, dreizehn Antworten.

 
           
   
   
   

STATEMENT
Simin Alvandi, Erzieherin

Menschen brauchen Rituale und Kinder brauchen sie ganz besonders. Immer wiederkehrende Abläufe geben ihrem Leben Struktur, schenken ihnen Geborgenheit, Halt und stärken Ich- und Wir-Gefühl.
Der Alltag mit Kindern wird durch Rituale enorm erleichtert. Denn alles, was regelmäßig wiederkehrt und stets nach dem gleichen Schema abläuft, akzeptieren Kinder leichter. ...
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STATEMENT
Rolf Pitsch, Borromäusverein e.V.

„Warum denn schon wieder dieses Buch?“ Diese Frage kenne ich sowohl von mir selbst aus der Zeit, in der die eigenen Kinder sich noch vorlesen lassen wollten. Ich kenne sie aber gerade auch aus der Arbeit in der Bücherei. Dort, in einer wohnortnahen Katholischen öffentlichen Bücherei, versuchten vor allem Väter ihren Kindern das Ausleihen eines bereits vielfach vorgelesenen Bilderbuches auszureden. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Marjan Rosetz, Studienberater

Die Thematik ritualisiertes Handeln erzeugt bei den meisten Menschen negative Assoziationen. Hauptsächlich verbindet die Mehrheit damit Verhaltensnormen, die die persönliche Freiheit einschränken und von außen oktroyiert werden. Man bedenke da nur das immer noch häufig praktizierte, allmorgendliche Aufstehen der SchülerInnen in der Schule,...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Dirk Michalowski, Fanbeauftragter des VfL Bochum

Rituale spielen bei Fußballfans eine ganz besondere Rolle. In der Regel beginnt jeder Spieltag immer mit denselben Tätigkeiten. Man zieht sich die gleichen Fanutensilien an und auch die Reihenfolge der angezogenen Utensilien, spielt bei Fans eine große Rolle. Ich kenne Fans in Bochum, die jeden Samstag die gleichen „Heimspielbrötchen“ beim „Heimspielbäcker“ holen ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Frank Röller, Autor

Die Rituale, die den Sport anreichern, setzen in den meisten Fällen den Glauben an Kräfte voraus, die im Prinzip ohne Vermittlung durch eine göttliche Instanz, also allein durch sich selbst, wirken. Sie wollen Gutes aktiv herbeiführen und Schlechtes abwehren, dabei spielt das Bewusstsein manchmal, das Unbewusste immer mit. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Uwe Wagner, Physiotherapeut

Als Entspannungstherapeut beziehe ich mich in meinem Statement auf Entspannung als Ergebnis einer Entspannungsübung. Entspannung ist ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele: verspannte Muskeln lösen sich, die Gedanken kommen zur Ruhe und die Seele findet ein wenig Frieden. Wichtig und wesentlich für eine Entspannungsübung sind viele Aspekte, die auch für ein Ritual bedeutsam sind. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Dirk Brall, Herausgeber FROH!-Magazin

Schöne Tage haben sehr viel mit Ritualen zu tun … frei haben, nicht arbeiten, lange frühstücken, Pausen machen, spazieren gehen, Familienbesuche … jeder gestaltet das individuell und schafft dadurch seine eigenen frohen Rituale. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Marion Greve, Pfarrerin

Rituale nehmen unser Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit auf. Für besondere Situationen im Leben, für Übergänge im Leben haben die christlichen Kirchen bestimmte sich wiederholende Handlungsformen entwickelt. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Dr. Klaus M. Wackernagel, Psychoanalytiker

Für den religiösen, der Tradition verpflichteten Juden sind der Alltag ebenso wie der Shabbat und die Feiertage durchtränkt von rituellen Handlungen. Handlungen wie das Händewaschen, das Getränk, das Essen und vieles andere, vor allem freudige Erlebnisse des Alltags, ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Alexandra Kurth, Autorin

Als ich im Wintersemester 1990/91 mit dem Studium begann, war ich von den vielen Grüppchen bunt bemützter und bebänderter Verbindungsstudenten überall in der Stadt zutiefst irritiert. In Marburg – so schien es zumindest – war es per Aufzug möglich, geradewegs ins 19. Jahrhundert zu reisen. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Manfred G. Nicht, Oberstudiendirektor i.K.a.D.

Studentenverbindungen prägen seit jeher die akademische Landschaft Deutschlands. Das Lebensbundprinzip verbindet Studenten (Aktivitas) und Absolventen von Hochschulen (Altherrenschaft) aller Generationen miteinander. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Frank Wannof, Trauerbegleiter

Abschied und Trauer gehören zum Leben. Dies ist eine Binsenweisheit. In unserer modernen Gesellschaft, in der Leistung und „Gut-drauf-sein“ zählen, sind sie weitgehend ein Tabu. ...“ weiter »

   
   
     

STATEMENT
Dr. Kerstin Gernig, Herausgeberin „bestattungskultur“

Rituale sind Gesten und Handlungen, über die wir nicht nachdenken müssen, da wir mit ihnen sozialisiert worden sind. Sie werden von Generation zu Generation tradiert, da sie sich in entscheidenden Situationen bewährt haben. Der Handschlag beim Ritual der Begrüßung oder des Abschieds zeigt, dass ...“ weiter »

     
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